Wie finde ich den Job für den ich geboren bin?

Wie finde ich den Job für den ich geboren bin?

Wie finde ich den Job, für den ich geboren bin?

Wie finde ich den Job, für den ich geboren bin?

Das neuste Buch von Chris Guillebeau „Born for this“ erklärt wie wichtig es ist, einen Job nicht einfach des Geldes wegen zu machen, sondern weil man dafür brennt. Chris hat auch das Buch „The $100 Startup“ geschrieben, das mich sehr beeindruckt hat.

Keep Portland weired

Als wir letztes Jahr 3 Monate durch die USA gereist sind, sind wir nach über 14’000 km on the road in Portland, Oregon gelandet. Bis dahin hatte ich keine Ahnung, dass einer meiner Lieblingsautoren aus dieser tollen Stadt stammt. Portland ist für amerikanische Verhältnisse alles andere als das, was man sich so landläufig von den USA vorstellt. Überall Fahrradfahrer, schöne Cafés mit vielen Digitalen Nomaden, gutes Essen in Foodtrucks und die besten Donuts im Woodoo Donuts weit und breit.

Buchzusammenfassung als Blogartikel veröffentlichen um mein Memory zu entlasten

In der riesigen Buchhandlung Powell’s City of Books hab ich mir dann meine signierte Fassung dieses tollen Buches gekauft, ich hab es dann leider aus Zeitgründen lange ungelesen im Bücherregal gelagert, jetzt bin ich aber endlich dazu gekommen, dieses richtungsweisende Buch zu lesen. Gerne fasse ich das wichtigste hier zusammen (das hilft dir zur Information und mir mein Gedächtnis etwas zu entlasten, denn ich werde hier selber immer wieder in meinem eigenen Blog vorbeischauen, wenn ich auf die Tipps zurückgreifen will).

Tipps zum Digitalen Nomadentum

Tipp #1: Denke nicht wie ein CEO
In vielen Fällen ist es besser ein ausgeglichenes Leben zu führen und dafür zu sorgen, dass man neben der Arbeit nicht vergisst zu leben.

Tipp #2: Wenn du eine Business-Gelegenheit verpasst, dann folgt schon bald eine neue.
Richard Branson hat gesagt: „Business Oportunites are like buses, there’s always another one coming“

Tipp #3: Habe mehr als nur eine Einnahmequelle
Wenn dein ganzes Einkommen an einem einzigen Arbeitgeber hängt, ist das Risiko eines Verlustes sehr hoch. Fällt dieser Auftraggeber weg, kommt nichts mehr rein. Besser ist es, einen Backupplan zu haben, wo man das Risiko auf mehrere Einkommensquellen verteilt.

Tipp #4: Pflege dein Netzwerk
Es ist wichtig sein persönliches Netzwerk aktiv zu pflegen und nicht erst darauf zurückzugreifen, wenn man es braucht. Damit man die Übersicht behält, empfiehlt es sich, nur ein einziges, aktives Online-Profil zu unterhalten, als überall ein wenig dabei zu sein.

Joy-Money-Flow vs. FOMO-Prinzip

Das Konzept für ein erfülltes Arbeitsleben besteht aus drei wichtigen Teilen. Man soll dabei nie eine Entscheidung machen, die auf dem FOMO-Prinzip (Fear Of Missing Out), also der Angst, etwas zu verpassen, basiert.

Joy – Mach das, was dir Freude bereitet und lerne nein zu sagen, zu Dingen, die du nicht machen willst oder die gegen deine Werte verstossen.
Money – Deine Arbeit soll sich finanziell lohnen (man muss dadurch aber nicht zwingend zum Millionär werden)
Flow – Mach etwas, das deine einzigartigen Fähigkeiten maximiert und in dem du während dem Arbeiten die Zeit vergisst.

Als Problemlöser ins Business einsteigen

Wenn man neu in ein Business einsteigt, muss man zuerst einmal beweisen, dass man etwas gut kann. Ein guter Tipp, wie man das realisieren kann, ist, dass man seine Leistungen am Anfang limitiert kostenlos anbietet.

Sich als Problemlöser in irgendeiner Branche anzubieten ist dazu immer eine gute Idee. Leute bezahlen später dafür, dass man ihre Probleme löst.

Dazu kann man folgendermassen vorgehen:

1. Liste 5 Probleme auf, die du für eine spezifische Kundengruppe lösen kannst.
2. Gib deinem kostenlosen 15 Minuten Problemlösungsangebot einen guten, sprechenden Namen.
3. Gestalte ein Angebot in dem du erwähnst, dass du Leute während 15 Minuten per Skype kostenlos persönlich berätst.
4. Mache einen einfachen online Sign-Up Prozess für dein Angebot.
5. Kontaktiere deine Leads 15 Minuten per Telefon, verrechne dazu nichts.
6. Nach dem Anruf schickst du den kontaktierten Personen eine Follow-Up Notiz, in der du dich für das Gespräch bedankst.

Die Chance, dass dich von den Personen jemand wieder kontaktiert, ist jetzt viel höher, als wenn man nur Coldcalls macht und dabei etwas verkaufen will.

Um etwas neues aufzubauen, muss man nicht zwingend seinen bestehenden Job kündigen. Viele Sidebusinesses lassen sich gut in Teilzeit realisieren, jedenfalls so lange, wie man testet, ob das Angebot im Markt eine Abnahme findet.

Anleitung, um in 19 Tagen (oder Schritten) sein eigenes Business aufzubauen

1. Tag: Entscheide was dein Sidebusiness sein wird. Welche Fähigkeiten kannst du bieten? Welche Passion bringst du mit? Welches Problem kannst du lösen?

2. Tag: Was ist das Lieferobjekt? Ist das ein Produkt, Service oder eine Kombination von beidem? Wie wirst du von deinem Nebengeschäft Geld verdienen?

3. Tag: Überlege dir, wer dein idealer Kunde ist. Was sind die Probleme dieser Zielgruppe? Wenn du fünf Kunden hast, was haben diese alle gemeinsam?

4. Tag: Lege das Budget fest. Berechne alle Kosten und versuche diese so tief wie möglich zu halten.

5. Tag: Schreibe die drei wichtigsten Vorteile deines Angebots auf.

6. Tag: Überlege dir, wieviel du für dein Angebot verlangst.

7. Tag: Setze eine einfache One-Page Website auf. Es gibt keinen Grund diese besonders aufwändig zu gestalten. Ich empfehle dazu das einfachste CMS Leafpub zu verwenden. Ich gebe dazu auch Kurse per Skype.

8. Tag: Schreibe einen einfache Sales Seite für deine Website. Denk daran, nicht zu kompliziert, nur erwähnen, wie du den Kunden hilfst, ein Problem zu lösen.

9. Tag: Schreiben eine FAQ (Frequently Asked Questions) Seite. Überlege, welche Fragen die Kunden haben werden, wenn sie dein Angebot zum ersten mal sehen.

10. Tag: Füge deinem Angebot einen Pay-Pal Button bei. Das kann rasch und kostenlos eingerichtet werden.

11. Tag: Alternative: Offeriere deinen Kunden eine Möglichkeit per Rechnung zu bezahlen, zum Beispiel via smallinvoice.ch. Mit Smallinvoice kannst du deinen Kunden sogar Rechnungen auf Papier mit Einzahlungsschein verschicken.

12. Tag: Zeige dein Entwurfsprojekt drei verschiedenen Leuten (nicht nur Friends & Famlily) und verlange ein ehrliches Feedback.

13. Tag: Launch! Veröffentliche dein Angebot.

14. Tag: Informiere deine Freunde über das Angebot.

15. Tag: Informiere dein erweitertes Netzwerk (Freunde von Freunden, Kollegen, frühere Klassenkameraden usw.). Versuche nicht, diesen Leuten etwas direkt zu verkaufen, sondern bitte sie nur, dass sie dein Angebot weiterleiten an Personen, die eventuell an deiner Dienstleistung interessiert sind.

16. Tag: Erwähne dein Angebot auf Social Media, versuche dabei nicht zu verkaufend rüberzukommen, sondern bloss aufzuzeigen, was du gemacht hast.

17. Tag: Frage deinen ersten Kunden nach einem Feedback. Was könnte man noch verbessern?

18. Tag: Launche deinen Auftritt nocheinmal. Eventuell muss das Angebot leicht angepasst werden. Preis, Beschreibung usw.

19. Tag: Feiere deine ersten Einnahmen.

Entscheidungshilfe Weiterfahren / etwas Ändern oder aufgeben

Um herauszufinden, ob man ein Sidebusiness nach einer gewissen Zeit weiterführen, ändern oder aufgeben soll, gibt es eine einfache Entscheidungshilfe.

entscheidungshilfe_business_weiterfahren

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