Schneller Lernen in 4 einfachen Schritten

Digitale Nomadinnen auf der Wanderung von Thun nach Goldiwil

Digitale Nomadinnen auf der Wanderung von Thun nach Goldiwil

Jim Kwik ist ein erfolgreicher Brain Coach aus den USA. Sein Job ist es, Leute zu trainieren, sich Dinge besser zu memorisieren. In einem Podcast auf „The Art of Charm“ verrät er vier Voraussetzungen, die nötig sind, um schneller zu lernen.

In Zeiten von Google und GPS ist es besonders wichtig, sich Dinge merken zu können

Die Frage, ob es sich trotz Google und GPS noch immer lohnt, sich Dinge zu merken, ist rasch beantwortet. Bereits wird von Digitaler Demenz gesprochen, gemeint sind Personen, die ihre eingeschränkten Memorisierungsfähigkeiten wegen den mobilen Hilfsmitteln gar nicht mehr selber feststellen.
Es macht sich ausserdem immer noch sehr gut, wenn man sich die Namen aller Teilnehmer eines Meetings merken kann und Personen mit ihrem Namen anspricht.

Schneller lernen in vier einfachen Schritten

Die Methode zum erfolgreichen Lernen heisst FAST Learning

F – Forget

Damit man offen für neues ist, soll man sich bei einem Vortrag oder einem Podcast davon lösen zu denken, dass man den Inhalt eigentlich schon kennt (auch wenn man Teile davon tatsächlich bereits kennt). Mit dem temporären Vergessen von bereits bekannten Inhalten schafft man es, den nötigen Fokus auf den neuen Content zu halten.

A – Active

Passives Konsumieren hilft nichts. Das Gelernte muss aktiv umgesetzt werden. Dies gelingt mir am besten, wenn ich mir beim Anhören eines Podcasts mithilfe der kostenlosen App Simple Mind Notizen und Mindmaps auf meinem Mobile mache.

S – State

Beim State geht es darum, dass ich mich beim Lernen in einem guten mentalen Zustand befinde. Dies ist sehr individuell, ich kann mich am besten konzentrieren, wenn ich zum Schreiben eines Blogartikels immer die gleiche Musik anhöre.

T – Teach

Damit das Gelernte auch wirklich gespeichert bleibt, ist es eine gute Methode das Wissen weiter zu vermitteln, also jemanden zu unterrichten. Eine schöne Methode, die ich gerne wieder anwenden werde, ist das Wissen im Rahmen einer Digitalen Nomaden Wanderung weiterzugeben. Weil wir uns beim Wandern dann auch noch dazu bewegen, ist das Speichern von neuen Information besonders effektiv.

Ohne Motivation geht gar nichts

Die Motivation, warum ich etwas lernen möchte ist immer der Schlüssel zum Erfolg. Wenn ich intrinsisch motiviert bin, mir etwas zu merken, klappt es deutlich besser, als wenn ich den Sinn nicht sehe, warum ich etwas lernen sollte, das mich vielleicht gar nicht interessiert.

Der Podcast kann hier angehört werden.

Mindmaps mit der kostenlosen App Simple Mind erstellen

Mindmaps erstellen mit der kostenlosen App Simple Mind

Erste Digitale Nomaden Wanderung

Die Premiere hatten wir zu sechst vor einer Woche bei der Wanderung von Thun nach Goldiwil. Karin hat hier über ihre Erfahrungen als Teilnehmerin geschrieben.

Ziel war es, ein paar Gleichgesinnte Digitale Nomaden in Thun zu treffen und mit ihnen eine kurze, zweistündige Wanderung mit einem längeren Mittagshalt in der Rabenflue zu machen. Toll war es, dort gemeinsam Holz zu sammeln und dann ein gemütliches Zmittagsbrätle zu veranstalten. Auf der Wanderung hatten alle Teilnehmenden die Möglichkeit, sich mit den anderen über ihre aktuellen Projekte auszutauschen.

Ich werde eine weitere Ausgabe einer kurzen Wanderung planen und freue mich schon jetzt, wenn wir wieder ein paar Digitale Nomaden zusammenbringen, die auf diese Art und Weise ihr Knowhow teilen und damit gleich mal das FAST Learning Modell in die Praxis umsetzen.

Braeteln

Brätle und Wissensaustausch unter Digitalen Nomaden

Digitale Nomaden Wanderung Aussicht von Goldiwil

Aussicht von Goldiwil aus

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