Next is now

Next is now in Barcelona

Next is now in Barcelona

Weit komme ich nicht in Barcelona, bis mir neben der Sagrada Familia eine Werbung von Samsung mit einem sehr zentralen Motto des Digitalen Nomaden Lifestyles ins Auge springt: Next is now. Aha, das haben die nun also auch für sich entdeckt. Oder anders ausgedrückt: Lebe jetzt! Verschiebe deine Pläne nicht auf morgen.

Gesagt getan, da es sich in Barcelona trotz relativ tiefem Nomadenindex von nur gerade 59% trotzdem gut leben lässt, habe ich meinen Rückflug spontan um 3 Tage nach hinten verschoben. Die ersten paar Tage habe ich mit Pädu die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der tollen Stadt am Meer angeschaut. Super Tradition, welche wir seit 13 Jahren zusammen zelebrieren. Jedes Jahr für 3 Tage in eine andere Stadt zu reisen und dann dort so richtig Zeit haben, sich mal wieder von Mann zu Mann über „Gott und die Welt“ zu unterhalten.

Jetzt hab ich das Hotel von **** auf * gewechselt und bin wieder daran, das Digitale Nomadentum in die Tat umzusetzen – Next is now. Vor ein paar wenigen Wochen noch in München, Berlin und zuletzt in Prag. Herrlich wie ich dieses Jahr die Gelegenheit habe aus sehr unterschiedlichen Städten heraus jeweils für ein paar Tage Nomadenerfahrungen zu sammeln.

Einmal mehr war das Free Wifi in Barcelona etwas gar schwierig zu nutzen. Zwar gibt es an vielen Orten in der Stadt die Möglichkeit, sich ins freie Stadtnetz einzuloggen, doch wenn man dies richtig zügig nutzen will, wird es auch hier etwas teurer als „free“.

Im Hostal Nitzs gibt es selbstverständlich auch WLAN, doch nach 1h arbeiten ist dann das Netz irgendwie zusammengebrochen, keine Ahnung wieso. Doch man muss sich halt zu helfen wissen. Der Check hat ergeben, dass auch das Wifi aus dem Nachbarshotel bis in mein Zimmer reicht. Freundlicherweise hat mir die Besitzerin das Passwort der Konkurrenz verraten, so dass ich jetzt noch viel zügiger unterwegs bin und ein komfortabel ein zweites WLAN zur Verfügung habe.

Ergonomics for Digital Nomads: Working on the Road Without Killing Yourself

Um auch der Ergonomie gerecht zu werden, versuche ich in der letzten Zeit immer wieder auch unterwegs eine gute Sitzposition einzunehmen, um die für den Rücken etwas suboptimale Laptop-Positionen von Digitalen Nomaden entgegenzuwirken. Grad habe ich dazu einen guten Artikel gelesen: Ergonomics for Digital Nomads: Working on the Road Without Killing Yourself. Die mobile Tastatur und die ergonomische Maus habe ich sofort bestellt, darüber werde ich gerne in weiteren Blogposts mehr berichten. Bereits im Einsatz habe ich einen einfachen, zusammenklappbaren Laptopständer, der dafür sorgt, dass ich weniger gebückt arbeite und damit meinen Rücken schone. Aber so richtig interessant wird dieses Projekt da: The Rooststand. Momentan wird dieser verstellbare und sehr leichte Laptopständer noch über Kickstarter entwickelt, doch man kann bereits ein Exemplar vorbestellen, ab Oktober 2015 soll er dann verschickt werden. Ich hab meinen Stand bei Kickstarter vorbestellt.


Wie man mit dem Handy eigene Stockfotos produziert und dabei das Problem mit dem Copyright eliminiert

Eine absolut empfehlenswerte Arbeit, wenn man mal wieder ein paar Tage als Digitaler Nomade unterwegs ist, ist das Produzieren von Stockfotos für die eigene Foto-Sammlung. Ich liebe es in fremden Städten Bilder zu knipsen, von denen ich im Moment noch nicht genau weiss, für was ich sie später verwenden werde, aber die mir beim Erstellen von neuen Blogposts einen super Dienst erweisen. Kleiner Aufwand, grosser Nutzen! Die Handycam ist sowieso immer mit dabei und Sujets gibt es in Barcelona an jeder Ecke. Es empfiehlt sich in jedem Fall, die Ladenbesitzer vor dem Abdrücken kurz zu fragen, ob man fotografieren darf. Nicht alle mögen es, wenn man die mühsam hergerichtet Deko ablichtet und dann als Konkurrent nachbaut. Ich erkläre ihnen jeweils kurz, dass ich die Fotos für meine Webseiten verwenden werde. Dies reicht, um die skeptischen Blicke in ein nettes, verständnisvolles Lächeln zu verwandeln. Muchas Gracias!

Das Knipsen dieser Serie hat mich ca. 2 Stunden in Anspruch genommen.

Diesen Beitrag mit anderen teilen...Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+