Kurznachrichten sind für Jugendliche wichtiger als persönliche Gespräche

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Jugendliche bevorzugen Kurznachrichten vor persönlichen Gesprächen

So, nun ist es offiziell. Die neuste Bitkom-Studie (Befragung von 962 Kinder und Jugendlichen im Alter von 6 bis 18 Jahren) zeigt auf, was wir alle eigentlich schon lange wussten: Kurznachrichten sind für Jugendliche wichtiger als persönliche Gepräche. Sind wir nun geschockt? Nein, überhaupt nicht.

Ich versuche das mal so zu formulieren: Mir persönlich sind die direkten Gespräche selbstverständlich nach wie vor sehr viel wichtiger als die Kurznachrichten (aber ich gehöre ja auch nicht zur befragten Zeilgruppe) Was ich daraus aber ableite ist folgendes: Wenn Digitale Nomaden von ihrer Arbeit erzählen heisst es meistens sofort: Das ist ja alles schön und recht, aber das kann ja nicht funktionieren, weil man die Kunden nicht persönlich sieht. Kann es eben doch… Und vorallem kann es das, wenn die befragten, ältesten Jugendlichen in 5-10 Jahren zu meinen jüngsten Kunden gehören.

Die Welt verändert sich (und das hat sie sich schon immer). Also nicht jammern (früher war nicht alles besser, einfach nur anders), sondern die neuen Erkenntnisse in die eigene Arbeit einfliessen lassen.

Auch sehr interessant ist die Tatsache, dass E-Mail in dieser Altersklasse nur noch für 7% eine Rolle spielt. Das Festnetztelefon ist mit 36% auch langsam vom Aussterben bedroht. Vor Jahren habe ich haushoch eine Wette verloren, als ich behauptete, das Festnetz würde im Jahr 2005 nicht mehr existieren. Nun ja, das war damals doch etwas zu gewagt, aber vielleicht hilft ja jemand wetten, wie lange E-Mails noch existieren werden.

PS: Und ich werde weiterhin regelmässig Postkarten an meine Eltern und Freunde schicken, wenn ich mal wieder irgendwo als Digitaler Nomade arbeite, wo es schöne Postkarten gibt.

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