Holbox – Smile and have a nice day, you’re in Paradise

2014-11-11 16.36.06Bevor man die Insel Holbox betritt, muss man eine Entscheidung treffen: Rote oder blaue Fähre? Beide kosten 100 Pesos. Beide sind gleich schnell. Beide sehen ähnlich aus. Beide fahren zur selben Zeit los. Die Verkäuferinnen geben sich alle Mühe mich von den Vorzügen ihres Bootes zu überzeugen. Ich entscheide mich für die blaue 6 Hermanas Fähre und bin 2 Minuten vor dem roten Schnellboot im Hafen von Holbox. Es wird nicht das letzte Verwirrende an dieser Insel bleiben.

Hier gibt es keine Strassen, nur Sand. Velos und kleine motorisierte Golfwagen sind die einzigen Fortbewegungsmittel, sogar die Schulkinder fahren mit diesen Wagen herum. Herrlich, das Leben scheint sich hier in ganz anderen Geschwindigkeiten abzuspielen.

Der einzige Geldautomat ist schon seit Tagen defekt, nix mit Geld beziehen, jetzt muss gespart werden, ich kaufe Seife statt Shampoo und koche ein paar Mal selber, schliesslich muss das bisschen Geld nun für die ganzen fünf Tage reichen, es heisst, dass es wahrscheinlich länger dauern würde, bis der Automat wieder laufen würde.

Ich bin wegen Feli Hargarten und Patrick Hundt auf die Insel aufmerksam geworden. Beide sind bekannte, deutsche Digitale Nomaden und haben die Insel in den höchsten Tönen gelobt. Ich war gespannt, ob sie meine hohen Erwartungen erfüllen können, welche ich nach dem Lesen ihrer Blogbeiträge hatte.

Die Marken für die Postkarten gibts in der Apotheke, Inhaber Pepe sorgt dann auch selber dafür, dass sie verschickt werden. Wir werden sehen, wann sie zu Hause ankommen, ich bin sicher, dass es klappen wird.

Das Hostel Tribu war in der Tat eine sehr gute Wahl. Auf der Terrasse gibt es gutes WLAN und es fällt auf, dass viele Leute irgendetwas online am Arbeiten sind.

Stefan stammt ursprünglich aus Deutschland, hat das Spanisch während dem Arbeiten gelernt und ist nun auf Holbox hängengeblieben. Er erzählt mir von seinen Plänen, hier Angeltouren anzubieten. Gute Idee, er hat bereits eine Menge gutes Material angeschafft und wird dank der Nähe zum Hostel auch sicher viele Gäste finden. Gestern sind wir zu fünft auf dem langen Steg gestanden und haben versucht, was Leckeres zu fangen. Leider ohne Erfolg, bis auf einen ungeniessbaren Fisch. Dafür haben wir den herrlichen Sternenhimmel genossen.

Es ist offensichtlich, dass es sich hier als Digitaler Nomade sehr gut leben lässt. Das Meer ist nah, das Essen ist günstig und auch sonst macht die Insel einen eher ruhigen Eindruck.

Die neue Web-Businessidee, welche in Cancun entstanden ist, hat einen ersten Prototyp erhalten. Phil ist bereits wieder zurück in Edinburgh und gibt mir erstes Feedback. Wir sind auf Kurs und ganz wichtig: im Doing-Modus.

Ich werde wiederkommen und bleibe dann sicher etwas länger, trotz den vielen Mücken.

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Terrasse des Hostel Tribu

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Farbige Häuser in Holbox

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Leider nicht geniessbar

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Schönheitsköniginnen mit Stöckelschuhen im Sand.

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Downtown Holbox

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Fahrräder und leere Strassen

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Eine Stunde vor Sonnenuntergang auf der Terrasse

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Die Sonne verschwindet bereits um 17 Uhr, hat mich ein Bier wegen einer verlorenen Wette gekostet.

 

 

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