Grenzgebiet mit dem GA erkundigen und das digitale Nomadentum trainieren

Mit dem GA nach Deutschland

Mit dem GA nach Deutschland

Ich finde es immer wieder spannend das Grenzgebiet der Schweiz mit dem GA zu erkunden. Letzte Woche gings nach Frankreich (Thonon-les-Bains). Heute bin ich in Lörrach gelandet, und zuerst ins 1456 Arber gesteuert.

Sehr schönes Kaffeehaus, aber… es gibt noch kein WLAN. Doch: Ab nächster Woche gibts dort Internet, verspricht mir die Geschäftsführerin. Ja dann kommen wir doch später mal wieder vorbei.

Ich bin dann doch noch fündig geworden, im libanesischen Restaurant Cedars hat man mir den Key gegeben, da es hier so schön ruhig war (das ist eigentlich auch ein ganz wichtiges Kriterium für den Arbeitsplatz des Digitalen Nomaden) und das Essen richtig gut ausgesehen hat, bin ich grad mal etwas länger da geblieben und konnte sehr konzentriert am Laptop arbeiten.

Die Reisen ins nahe Grenzgebiet der Schweiz entpuppen sich bei mir immer wieder als ideale Übungsfelder, um ds Digitale Nomadentum zu trainieren. Gerade die WLAN-Suche ist identisch mit den Reisen in klassische Digitale Nomaden Gebiete. Aber es hat noch weitere wichtige Vorteile gegenüber dem ‚echten Ausland‘. Das Telefon funktioniert hier in Lörrach noch über das Swisscom Netz und im Notfall kann auch mal über das langsamste E-Netz verbunden werden, aber dafür hab ich die Nerven nicht wirklich. Um zu telefonieren, reichts aber nicht überall, im Restaurant war Ende Feuer…

Jetzt wurde mir da echt leckeres libanesisches Essen serviert. Wie ich nun in Tripadvisor entdecke, ist das Restaurant sehr beliebt! Über Mittag ideal, da sich nur sehr wenig Gäste im Restaurant befunden haben, man gut essen kann und erst noch Free-WLAN hat.

Die Reise von Basel nach Lörrach hat sich bis jetzt voll gelohnt. Die Preise lassen sich natürlich auch sehen. Das Tagesmenu zu €8 hat sehr gut geschmeckt. Den Tee gabs pro Kanne zu €2.20 und das Internet ist jetzt auch endlich schnell genug.

Am Nachmittag hat es dann noch rasch für die Ausstellung Pop Basel gereicht. Wie bereits im vorherigen Post erwähnt, bin ich daran, meinen Museumspass mit dem Digitalen Gelegenheitsnomadentum zu verbinden.

Was verspreche ich mir davon?

Gebaut von Adolf Rickenbacher

Erste E-Gitarre gebaut von Adolf Rickenbacher, gesehen an der Pop@Basel

Um im Business erfolgreich zu sein, muss die Motivation stimmen und man muss Möglichkeiten zur Inspiration sowie für das Innovationsmanagement haben. Stimmt! Kann ich zu 100% bestätigen, vor allem wenn man weiss, dass nur max. 10% der guten und kreativen Ideen im Büro entstehen. Das ist ein interessanter Ansatz für Digitale Nomaden. Man soll sich unbedingt unterwegs inspirieren lassen.

Aus meiner MAS-Arbeit zu Digitalen Nomaden: Prof. Dr. Urs Fueglistaller, Direktor KMU-HSG und Ordinarius für Unternehmensführung von der Uni St. Gallen hat in einer Studie (Fueglistaller, 2005) belegt, dass weniger als 10% aller kreativen Ideen innerhalb eines Unternehmens entstehen. Über 90% entstehen ausserhalb der Unternehmen, und davon 28% in der Natur. Kreativitätstechniken (1%) tragen dazu fast nichts bei. Betrachtet man einmal die Konstitution eines Menschen genauer, ist auch absolut nachvollziehbar, warum es physiologisch kaum machbar und auch wenig sinnvoll ist, dem Menschen zu diktieren, wann er sich zu erholen habe, und wann er zu arbeiten habe. (Wieden, 2013)

Als grosser E-Gitarrenfan bin ich natürlich staunend vor der ersten E-Gitarre gestanden, welche der Basler Adolf Rickenbacher erfunden hat. Mit seiner Frying Pan (Bratpfanne) hat er die Rockmusik massgeblich geprägt… Von Basel in die USA ausgewandert und dort E-Gitarren entwickelt. Wow, thanks Herr Rickenbacher für diesen unternehmerischen Mut und dass Sie sich nicht von Ihrer Idee abbringen liessen, auch als sie im ersten Jahr nur 13 Exemplare absetzen konnten und Sie von allen ausgelacht wurden… Follow your Passion!

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