Meine neue eBüro Telefonzentrale spricht nun auch Schweizerdeutsch

Meine neue eBüro Telefonzentrale in Berlin spricht nun auch Schweizerdeutsch

eBüro auf Schweizerdeutsch

Immer und überall erreichbar sein, ohne selber das Telefon abzunehmen. Geht das?

Ja! Seit dem letzten Treffen der Digitalen Nomaden Schweiz, als mir jemand aus der Mastermind-Gruppe den Tipp mit eBüro gegeben hat, hat mich das Thema nicht mehr losgelassen. In Berlin nimmt jemand im Namen meiner Firma BERGSPITZ media das Telefon ab, spricht mit meinen Kunden in bestem Schweizerdeutsch und nimmt auch erste Kursbuchungen telefonisch entgegen. Dazu kriege ich eine Mail mit kurzer Zusammenfassung, was der Kunde will. Praktisch oder?

eBüro für €39 pro Monat

Das Ganze kostet € 39 pro Monat und 0,74 € pro Anruf und Minute. Das rechnet sich natürlich nur, wenn man nicht zu viele Anrufe erhält. Aber wir haben uns mal auf eine monatliche Testrunde geeinigt und die erste Monatsgebühr wird mir erlassen. Bin gespannt, wie das rauskommt, ab Mitte Februar 2016 gehts los. Nun verfasse ich eine kurze FAQ-Liste die für die Callcenter MitarbeiterInnen, welche auf allgemeine Fragen zu meinem Business Antworten gibt.

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich zu wenige Anrufe kriege, als dass sich das rechnen wird. In meinem Geschäft läuft heute das meiste eigentlich per E-Mail. Aber die Anrufe kommen meistens genau dann, wenn ich grad in Meetings bin, im Flugzeug sitze oder sonst grad nicht antworten kann.

Während meiner nächsten Digitalen Nomaden Reise im Februar 2016 in die Philippinen werde ich das natürlich ausgiebig testen. Ein schönes Gefühl, die Anrufe in Zukunft gesorgt zu wissen.

Rückrufe mit einer Skype-Festnetznummer

Wie kann ich dann zurückrufen, ohne dass mir aus dem Ausland extrem hohe Gebühren entstehen?
Dazu habe ich mir eine Festnetz-Skype-Nummer eingerichtet, das kostet mich zwar 53,84 CHF pro Jahr, dafür wird mein Skype-Rückruf aber immer als Schweizer Festnetznummer angezeigt, auch wenn ich grad in den Philippinen sitze. Es entstehen normale Skype-out Kosten. Super Sache!

Wie online leben uns verändert. Aktuelle Ausstellung im Vögele Kulturzentrum

Letzte Woche habe ich die Ausstellung „i.ch – Wie online leben uns verändert“ im Vögele Kulturzentrum in Pfäffikon (noch bis zum 20.3.16) besucht. Die Ausstellung ist für Digitale Nomaden sehr zu empfehlen, es geht darum etwa um Themen „gehackte Smartphones in einem öffentlichen WLAN“ oder „was passiert mit Daten von verstorbenen Personen“.

Spannend waren für mich vor allem die zwei Experimente:

  • Aaron Brown ist eine Kunstfigur, die echte Person hinter dem Namen existiert nicht. In einem spannenden Kunstexperiment wurden aus 2 Freunden und dem Foto des Künstlers eine neue Person kreiert. Das neue Passbild sieht echt aus. Ein gefälschter Fahrausweis hier, eine paar Anträge da und aus der fiktiven Person wird im Netz plötzlich ein täuschend autentischer Auftritt. Per Twitter werden Datenspuren hinterlassen um klarzumachen, wie einfach wir unsere digitalen Spuren ziehen. Den Account der Kunstfigur @aaronbrown216 darf sogar für eigene Tweets benutzt werden.
Die Verwandlung von realen Personen zur Kunstfigur Aaron Brown

Die Verwandlung von realen Personen zur Kunstfigur Aaron Brown

  • Noch weiter geht ein anderes Experiment: Im offenen WLAN wurden zufällig ausgewählte Handys gehackt und mit Malware versehen. Danach übernahm der Künstler Videokamera und Mikrofon der gehackten Mobilgeräte, zeichnete ein paar Minuten Leben der unfreiwilligen Protagonisten auf und stellt die Bilder anonymisiert auf einer Wand von hängenden iPads dar. Eindrücklich, da wird mir wieder mal bewusst, wie unsicher die öffentlichen WLAN-Zugänge eigentlich sind.
Hackerexperiment

Hackerexperiment

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