Digitale Nomadin ohne es zu wissen

“Das grosse Los” von Meike Winnemuth„Das grosse Los“ von Meike Winnemuth erzählt die Geschichte einer Frau, die bei Günther Jauch eine halbe Million Euros gewinnt und danach beschliesst, in zwölf verschiedenen Städten je einen Monat zu leben und über ihre Begegnungen und Erfahrungen zu schreiben. Das Buch hat mich sehr fasziniert, es regt zum Reisen an, vor allem warnt es davor, zu viele Dinge vorher zu regeln und einfach mal anzufangen. Obschon es Frau Winnemuth dank dem hohen Gewinn nicht nötig gehabt hätte zu arbeiten, hat sie als Journalistin Kolumnen und einen Blog geschrieben. Das Geld vom grossen Gewinn hat sie auf ihrer Reise dadurch kaum berührt.

Die folgenden Aussagen hab ich mir notiert:

  • Der Weg entsteht beim Gehen, mal sehen wohin er führt. (S. 25)
  • Everything is okay in the end. If it’s not okay, it’s not the end. (S. 80)
  • Chinesisch für „Perfekt“: Cha bu duo. Wörtlich übersetzt: „Es fehlt nicht viel“ (S. 96)
  • Sie (Herb und Dorothy Voglel, Kunstsammler mit 5000 Werken in einer Zweizimmerwohnung) haben nichts anderes getan, als ihrer Intuition zu folgen. (S. 106)
  • Man darf ein Leben nicht damit verschwenden, Erwartungen zu erfüllen. (S. 119)
  • Heimat ist nicht da, wo man geboren ist, sondern wo man begraben werden will. (S. 124)
  • Am Ende siegte wie so oft, die Neugier, die Lust auf das Unbekannte. (S. 139)
  • Die Fliehkraft ist eben doch stärker als die Schwerkraft. (S. 139)
  • Die Erlebnisse von heute, werde ich eines Tages als Erinnerungen ernten. (S. 141)
  • Man muss nicht alles Alte aufgeben, um etwas Neues ins Leben zu lassen. (S. 151)
  • Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden (Søren Kierkegaard, S. 189)
  • Lebe die Fragen! Vielleicht lebst du dann allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages in die Antwort hinein. (S. 190)
  • Jeder Mensch ist eine Sammlung von Widersprüchen. (S. 198)
  • Glaube? An ein Leben vor dem Tod. (S. 224)
  • Im siebten Jahr soll das Land dem Herrn einen feierlichen Sabbat halten. (Dazu TED von Stefan Sagemeister: „Die Macht der Ausszeit“, S. 227)
  • Liminalität: Schwellenzustand zwischen zwei Entwicklungsstadien, die Phase zwischen „nicht mehr“ und „noch nicht“. (S. 313)
Diesen Beitrag mit anderen teilen...Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+