Die Freiheit selber zu bestimmen, wann und wo gearbeitet wird

fernrohr_lindau

Wie frei sind Digitale Nomaden wirklich?

Laura Ingber hat an der Uni Basel eine qualitative Studie (Masterarbeit) zur Arbeitsform digitaler Nomaden mit dem Titel „Zwischen Freiheit und Sicherheit – Ein Leben zwischen Palmen und drei Säulen“ geschrieben.

Ich wurde neben sechs anderen Schweizer Digitalen Nomaden von Laura interviewt.

Verhältnis von Freiheit und Sicherheit

Ziel der Masterarbeit war es zu untersuchen, wie frei digitale Nomaden wirklich sind, wie sie über ihre Arbeitsweise berichten und ob diese Arbeitsform auch Risiken birgt.

Nicht ständig am Reisen,  grösster Vorteil ist die Freiheit selber zu bestimmen, wann und wo gearbeitet wird

Es stellte sich heraus, dass digitale Nomaden entgegen der medialen Darstellung nicht ständig auf Reisen sind, sondern in erster Linie keinen festen Arbeitsplatz haben.

Für die Befragten handelt es sich dabei nicht nur um eine Arbeitsweise, sondern um einen Lebensstil. Dessen grösster Vorteil ist die Freiheit selber zu bestimmen, wann und wo gearbeitet wird.

Die Befragten empfinden ihren Arbeits- und Lebensstil als frei

Allerdings geht diese Arbeitsweise auch mit Risiken einher wie beispielsweise die soziale Entbettung. Besonders hervorzuheben ist das Verhältnis von Freiheit (örtliche und zeitliche Selbstbestimmung) und Sicherheit (finanziell, sozial): Die Befragten empfinden ihren Arbeits- und Lebensstil als frei, sind jedoch nach wie vor abhängig von der finanziellen Sicherheiten und sozialen Strukturen.

Wer die Masterarbeit im Detail lesen möchte, darf sich gerne bei mir melden, ich werde die Anfrage dann an Laura weiterleiten.

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